Dienstag, 30. November 2010

Winterflow statt Winterblues

Fühlen Sie sich im Winter oft niedergeschlagen und deprimiert, energie- und lustlos?
Viele Menschen haben in dieser kalten Jahreszeit den "Winter-Blues" oder wissenschaftlich ausgedrückt: Seasonal Affective Disorder ( „Winterdepression“) -SAD abgekürzt.


URSACHEN DES "WINTERBLUES":

Der Winterblues wird auf einen veränderten Haushalt der Neurotransmitter zurückgeführt. So nimmt der Serotoningehalt im Blut bei verkürzter Sonnenlichteinstrahlung ab, da es der Körper bei Lichtmangel verstärkt zu dem Gewebshormon Melatonin abbaut, dessen Vorstufe Serotonin ist. Es wird in der Zirbeldrüse (auch Epiphyse) im Gehirn, im Darm und in der Netzhaut des Auges gebildet und in der Dunkelheit freigesetzt. Seine Konzentration steigt in der Nacht um den Faktor zehn an, das Maximum wird gegen drei Uhr morgens erreicht. Wenn es dunkel wird, erlaubt Melatonin unserem Körper zur Ruhe zu kommen, zu schlafen und sich dabei zu erholen.

Wenn im Winter jedoch das Tageslicht begrenzt ist, baut der Körper das überschüssige Melatonin aus der Nacht tagsüber nicht ausreichend ab und der Melatoninspiegel bleibt auch tagsüber erhöht. Folge davon können Müdigkeit, Schlafstörungen und eine reduzierte Leistungsfähigkeit sein.

VOM WINTERBLUES ZUM WINTERFLOW:

Achten Sie in dieser kalten und dunklen Jahreszeit darauf, ausreicht viel Tageslicht zu bekommen. Essen Sie vitaminreich und achten Sie dabei vor allem auf die B-Vitamine und das Sonnenvitamin D.
Treiben Sie zusätzlich Sport. Es ist erwiesen, dass durch Sport der Körper vermehrt Glückshormone ausschüttet.
Kohlenhydratreiches Essen wie z.B. Linsen, Nüsse, Bananen sind zu empfehlen. Auch der regelmäßige Verzehr von Fisch beeinflusst Ihre Stimmung positiv. Die
Omega-3-Fettsäuren schützen zudem auch Ihr Herz und Ihre Gefäße.

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