Fühlen Sie sich im Winter oft niedergeschlagen und deprimiert, energie- und lustlos?Viele Menschen haben in dieser kalten Jahreszeit den "Winter-Blues" oder wissenschaftlich ausgedrückt: Seasonal Affective Disorder ( „Winterdepression“) -SAD abgekürzt.
URSACHEN DES "WINTERBLUES":
Der Winterblues wird auf einen veränderten Haushalt der Neurotransmitter zurückgeführt. So nimmt der Serotoningehalt im Blut bei verkürzter Sonnenlichteinstrahlung ab, da es der Körper bei Lichtmangel verstärkt zu dem Gewebshormon Melatonin abbaut, dessen Vorstufe Serotonin ist. Es wird in der Zirbeldrüse (auch Epiphyse) im Gehirn, im Darm und in der Netzhaut des Auges gebildet und in der Dunkelheit freigesetzt. Seine Konzentration steigt in der Nacht um den Faktor zehn an, das Maximum wird gegen drei Uhr morgens erreicht. Wenn es dunkel wird, erlaubt Melatonin unserem Körper zur Ruhe zu kommen, zu schlafen und sich dabei zu erholen.
Wenn im Winter jedoch das Tageslicht begrenzt ist, baut der Körper das überschüssige Melatonin aus der Nacht tagsüber nicht ausreichend ab und der Melatoninspiegel bleibt auch tagsüber erhöht. Folge davon können Müdigkeit, Schlafstörungen und eine reduzierte Leistungsfähigkeit sein.
VOM WINTERBLUES ZUM WINTERFLOW:





